Fachartikel

Kronzeugen im Gefangenendilemma

Hinter der Bezeichnung „Spieltheorie“ verbirgt sich die Analyse von interpersonellen Entscheidungssituationen: Die Akteure befinden sich in einem Geflecht wechselseitiger Beziehungen, wodurch die Ergebnisse ihres Handelns vom Verhalten der anderen „Mitspieler“ abhängen. Solche Untersuchungen gehören seit einigen Jahren zu den bevorzugten Forschungsfeldern der etablierten Ökonomik. Hier wird dargelegt, dass das vorhandene Potenzial der Spieltheorie aus(ge)reicht (hätte), dem Gesetzgeber Konsequenzen der Kronzeugenregelung aufzuzeigen und ihn entsprechend zu beraten.
Artikel
2005
Fachbereich
Volkswirtschaftslehre
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