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Zur Bewertung der Emissionshandelssysteme in Europa, den USA und Japan aus gerechtigkeitstheoretischer Perspektive
Der Emissionshandel als klimapolitisches Instrument ist weltweit in der Diskussion. Während ein globales Handelssystem nach Kopenhagen und Cancún auf absehbare Zeit unwahrscheinlich erscheint, gibt es in vielen Ländern Bestrebungen, nach dem Vorbild der EU nationale Emissionshandelssysteme für CO2 zu implementieren, Ökonomen und Juristen diskutieren bereits intensiv die Möglichkeiten und die Vor- und Nachteile einer Verknüpfung solcher nationaler Systeme (?Linking?). Von besonderem Interesse sind in diesem Zusammenhang ? neben der EU - die Emissionshandelssysteme in den USA und Japan. Nachdem sich diese Diskussionen bisher vor allem auf die Fragen der ökonomischen Effizienz und der juristischen Praktikabilität beschränkten, rückt die Frage nach der ?Gerechtigkeit? zunehmend in den Blickwinkel ? nicht zuletzt, weil es gerade diese Gerechtigkeitsaspekte sind, die nach wie vor zu Vorbehalten gegen das Instrument des Emissionshandels führen. Vor diesem Hintergrund werden im vorliegenden Beitrag die Emissionshandelssysteme der EU, der USA und Japans unter dem Blickwinkel der ?Gerechtigkeit? untersucht.
Autor
Prof. Dr. Achim Lerch
 
AufsatzFachbereichFachrichtung
2015VolkswirtschaftslehreVolkswirtschaftspolitik
 
Schlagwörter
EU, EU-EHS, Emissionshandel, Gerechtigkeit, JVETS, Japan, Klimapolitik, Nachhaltigkeit, RGGI, USA, EU, EU-EHS, Emissionshandel, Gerechtigkeit, JVETS, Japan, Klimapolitik, Nachhaltigkeit, RGGI, USA